Trojanische Rote Pferde

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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Lord Rommel » Sonntag 22. Februar 2015, 21:29

Darf ich darauf hinweisen, dass mMn Spanien NICHT zu den klassisch zu Bespielenden gehört?
Ich plädiere daher dafür - auch im Sinne der krassen Folgen - Spanien als das zu behandeln, was es historisch war; Neutral. Nichts gegen eure Planung, aber Spanien ist leider ein krasses Problem.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon DerStudti » Sonntag 22. Februar 2015, 21:31

Ich möchte auf jeden Fall mein Veto einlegen, sofern wir keinen weiteren Alliierten-Spieler finden. In dem Fall wäre IMHO eine Nation bei der Achse zuviel bespielt.

Was Gerrits Einwand angeht, so möchte ich darüber noch etwas nachdenken.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Mars » Sonntag 22. Februar 2015, 22:09

Ich habe auch starke Bedenken gegen ein menschlich bespieltes Spanien, weil durch den Achsenbeitritt eines an und für sich neutralen Staates zu einem massiven Shift in dem Potential eines Bündnis kommt.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Kane » Sonntag 22. Februar 2015, 23:45

War ja klar *g*
Rayman hat diesen Wunsch geäussert, den habe ich weitergegeben.
Mehr nicht.
Ansonsten habt ihr nach wie vor die Möglichkeit, Kanade oder Australien als 4. Alliiertennation zu besetzen, bis ihr einen richtigen menschlichen Spieler findet.
Eine 2. Session sollte wohl kein Thema sein, oder ?
Ausserdem wollt ihr wohl kaum ernsthaft behaupten, daß die paar IK und das bisschen MP wirklich so einen großen Unterschied machen.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Lord Rommel » Montag 23. Februar 2015, 00:27

Thomas. Wir haben schon vermutet, dass das ein Wunsch von unserem Neuling gewesen sein könnte. Aber es geht hier eben nicht um die "wenigen" IK. Es geht eher darum, dass hier die Achse entgegen aller Logiken und Systeme eine Veränderung erfährt, die in keiner Konstellation vom TRP berücksichtigt oder verarbeitet wird. Spanien ist schlicht und einfach nie Thema gewesen. Mit seiner menschlichen Bespielung wird es das aber und damit ändert sich die ganze Grund"balance".
Auch wenn die Bespielung von CAN oder AST ein nettes Angebot zu sein scheint, so ist deren Bespielung doch im Kern keine Veränderung der Blockbalance.
Mit anderen Worten; Ein Mensch kann CAN und AST optimieren, aber ändert damit aber nicht die geostrategische Ausgangsituation. Das genau tut Spanien aber massivst. Oder noch anders gesagt; Wenn Spanien menschlich bespielt wird, dann ändert sich jede Dynamik oder Möglichkeit in Europa.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon DerStudti » Montag 23. Februar 2015, 01:03

Anders gesprochen:

- Normalsituation ist, dass Spanien entweder Eroberungsziel oder neutral ist. Eine Eroberung kostet die Achse Zeit und die spanische Armee geht dabei verlustig. Eine Marionettenfreilassung kostet Unruhe, Küstenschutz muss gestellt werden und es gibt keine Manpower-Events für eine große Rüstung. Die Achse muss abwägen, ob sie diese Nachteile für die Vorteile der Aktion in Kauf nehmen will.

- Ist Spanien hingegen Teil der Achse, bekommt diese alle Vorteile umsonst hinzu. Sie gewinnt quasi auf jedem Bereich hinzu, sei es Manpower oder strategische Position oder Zeit für andere Unternehmungen. Diese Vorteile kosten sie nichts.

Etwas Anderes ist es mit Minors wie Rumänien oder Ungarn, die ohnehin der Achse angehören. Hier geht es wie bei Kanada oder Australien um menschliches Optimierungspotential. Die grobe strategische Kosten-Nutzen-Rechnung bleibt aber unangetastet. Um ein Spanien in der Achse auszugleichen, müsste ein ansonsten neutraler Staat auf Seite der Alliierten agieren...wovon es nicht wirklich viele gibt.

Wir müssen da versuchen, eine Balance zu halten. Wir wollen ja nicht, dass das MP allzu schnell endet.


Nebenbei bemerkt ist der spanische Bürgerkrieg extrem auf KI vs. KI ausgerichtet. Ein Mensch könnte hier sehr einfach binnen kürzester Zeit alles zu seinen Gunsten wenden und einige Events gezielt nutzen.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Kane » Montag 23. Februar 2015, 12:40

Dann bespielt doch Brasilien biggrin1

Im Ernst, kommt mal wieder runter.
Ich habe nur geschrieben, was Rayman spielen möchte, mehr nicht.
Wenn ihr das ablehnt, dann ist das eben so.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Lord Rommel » Montag 23. Februar 2015, 13:12

Thomas. Wir sind ja niemanden deswegen böse oder hier am austicken.
Wir wollen nur vorher klipp und klar sagen, warum wir das ablehnen. Wir wollen ja, dass ihr unsere Argumente nachvollziehen könnt. Darum tippern wir lieber jetzt ausführlich und detailliert die Probleme, bevor wir da am Spieltag hocken und uns alle angucken ;)
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon Rayman » Montag 23. Februar 2015, 13:55

Hallo zusammen,

habe erst heute gelesen wie intensiv hier über mein Spanien geschrieben wird. Spanien hat einen einfachen Grund für mich gehabt - die Möglichkeiten. Als Ungar oder Rumäne ist es doch sehr beschränkt. Und da Italien und alle anderen Großmächte bereits besetzt waren dachte ich an Spanien. Wäre wirklich schade für mich wenn ihr das nicht wollt.
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Re: Trojanische Rote Pferde

Beitragvon DerStudti » Dienstag 24. Februar 2015, 15:18

Nun, wie schon oben geschrieben haben wir aus Gründen der Balance etwas Bauchweh mit Spanien. Das Kräfteverhältnis würde sich doch recht empfindlich ändern, wenn der Achse die Vorteile dieses Landes ohne Kosten oder Kompensation zufielen. Für 1940 würde ich dann schwarz für mein England sehen, weil sich u.U. der Frankreichfeldzug verkürzen würde, keine Eroberung Spaniens Zeit beanspruchen würde und Deutschland problemlos ein Afrikakorps stellen könnte, um mich aus Ägypten zu jagen. Für 1941 und später stünden über 600 MP zusätzlich auf Seite der Achse, was effektiv zumindest 30 Divisionen mehr in Russland, in Afrika oder im Küstenschutz bedeuten würde. Und das beim chronisch klammen MP-Konto der Westalliierten.

Es wird generell schon schwer werden, eine passende Länderverteilung für sieben Spieler zu ermitteln, wenn sich nicht noch ein Mitspieler findet. Selbst wenn wir noch ne Zweitsession in Kanada, Indien o.ä. hinzufügen, können wir ja auch nicht beliebig Aufmerksamkeit hin- und herschieben. Dann auch noch mit Spanien eine ansonsten neutrale oder erst noch zu erobernde Nation zusätzlich beim Gegner wäre einfach zuviel.
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